bei botanischen mehrgattungshybriden handelt es sich um kreuzungen, deren arten aus verschiedenen gattungen stammen. sehr häufig zu finden, sind diese in der familie der orchideen (orchidaceae). so wurde z. b. die beliebte cambria aus vertretern der gattungen miltonia, odontoglossum und cochlioda zusammengekreuzt.
für diese suppe habe ich hülsenfrüchte aus den gattungen pisum (erbse), lens (linse) und phaseolus (bohne) verwendet. das klingt jetzt ganz fürchterlich kreativ, es ist aber eigentlich nur ein resteessen mit hohem bohnenanteil, denn die sprossen mussten weg …

mehrgattungshybrid bohneneintopf: zutaten und zubereitung
- grüne schälerbsen (200 g, trockengewicht)
- erbsensprossen (nach belieben)
- linsensprossen (nach belieben)
- weisse bohnen aus dem glas (200 g)
- brechbohnen (gefroren, ca. 100 g)
- schinkenspeck (100 g)
- schalotten (2)
- weisswein
- kokosmilch (200 ml)
- salz
- pfeffer
- curry
- kreuzkümmel (gemahlen)
- kräuter zum dekorieren
die grünen schälerbsen waschen, mit ca. 500 ml wasser in einen topf geben und solange auf mittlerer stufe und unter gelegentlichem rühern köcheln lassen, bis sie schön weich und mehlig sind. ggfs. etwas wasser nachschütten. wenn sie gar sind, sollten sie mit ungefähr einem zentimeter flüssigkeit bedeckt sein.
dann werden sie mit einem guten schuss weisswein abgelöscht und mit dem zauberstab püriert.
die erbsen-, linsensprossen, brechbohnen und die weissen bohnen aus dem glas hinzugeben und das ganze solange bei mittlerer hitze garen, bis die gewünschte bissfeste erreicht ist.
den schinkenspeck schneiden und in einer pfanne auslassen. die schalotten hinzugeben, glasig dünsten und anschliessend zu den restlichen zutaten geben.
abschliessend wird die kokosmilch untergehoben und der bohneneintopf mit je einer prise salz, pfeffer, curry und etwas kreuzkümmel abgeschmeckt.

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